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Zuflussregelung - Ampeln an der Autobahn
Pulks von Fahrzeugen, die gleichzeitig vom Beschleunigungsstreifen auf die Autobahn drängen, sind nämlich eine Hauptursache für Staus. Hierdurch kommt es besonders bei hohem Verkehrsaufkommen vermehrt zu Bremsverzögerungen auf der Hauptfahrbahn, die sich wellenartig fortsetzen, bis sie im Stau enden.
80 solcher Anlagen baut der Landesbetrieb Straßen.NRW an den Autobahnen im Lande. Über die Hälfte ist schon in Betrieb. Die Investitionskosten für eine Zuflussregelungsanlage betragen je nach örtlichen Bedingungen rund 70.000 Euro. Nach dem Bau der Anlage folgt eine Phase des "Blindbetriebes", in der die Zuflussampel für den Autofahrer noch nicht sichtbar in Betrieb ist. Anschließend geht es in den offenen Probebetrieb. Das ist wichtig, weil die Schaltung der Anlage abhängig vom Verkehrsaufkommen und auch vom subjektiven Verhalten der Autofahrer feinjustiert werden muss, damit sie möglichst reibungslos funktioniert.
Rückstaus, die von manchen Kritikern befürchtet werden, sind bei den bis jetzt in Betrieb genommen Anlagen nicht eingetreten. Nach den Erfahrungen von Straßen.NRW ist die Zuflussregelung ein sehr wirksames Instrument zur Staureduzierung auf hoch belasteten und besonders störanfälligen Autobahnstrecken und soll daher in Nordrhein-Westfalen weitere Anwendung finden. Weitere Informationen zu einzelnen Anlagen:
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