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Management der Straßenerhaltung

Zustandserfassung und -bewertung (ZEB)

[Foto: Messfahrzeug]Seit 1992 erfasst und bewertet Straßen.NRW regelmäßig den Zustand der Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen. Bei der Zustandserfassung sammeln Messfahrzeuge Daten für Längsebenheit, Querebenheit, Griffigkeit und das Oberflächenbild einer Straße.

Die Zustandsbewertung ermittelt aus diesen Daten einen Gesamtwert auf einer Skala von eins bis fünf für den Zustand einer Straße:

[Straßenkarte]
  • Gesamtwert 1 bis 1,5 = sehr gut
  • Gesamtwert 1,5 bis 3,5 = gut
  • Gesamtwert 3,5 bis 4,5 = schlecht
  • Gesamtwert 4,5 bis 5 = sehr schlecht

Zustandserfassung und -bewertung liefern wesentliche Daten für eine systematische Straßenerhaltung. Sie zeichnen ein objektives Profil einzelner Straßen und ein Gesamtbild des vorhandenen Straßennetzes, sie ermöglichen eine Einstufung nach Dringlichkeit sowie eine bedarfsorientierte Mittelverteilung.

Erhaltungsmanagement

[Grafik: Erhaltungsgsvarianten]Erhaltungsmaßnahmen in einem komplexen Straßennetz am richtigen Ort, zum richtigen Zeitpunkt und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten planen zu können, ist Ziel des Erhaltungsmanagements. Die Daten aus der Zustandsbewertung sind eine wichtige Grundlage dieser Planungen, hinzu kommen Daten über das Netz, den Verkehr und wirtschaftliche Kriterien.

Je nach Ausgangslage, Zielvorgaben und wirtschaftlichen Bedingungen können sich zahlreiche Varianten für die Erhaltungsplanung ergeben. Ein Werkzeug, diese Varianten einheitlich zu entwickeln und vergleichbar zu machen, sind "Pavement Management Systeme" (PMS). Sie verknüpfen relevante Daten, Budget- und Zielvorgaben und berechnen die Entwicklung des Straßenzustandes und des Erhaltungsbedarfes für unterschiedliche Szenarien.