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Presseinformation vom 16.06.2007

Neubau der A33: Weitere Lücke wird geschlossen

[Foto: Vorbereitung zum Spatenstich]Bielefeld (straßen.nrw). Mit dem offiziellen Spatenstich gaben heute (Samstag, 16.6.) Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers und Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz den Startschuss für den Weiterbau der A33 im Bielefelder Süden. Damit wird in den kommenden dreieinhalb Jahren ein Teil der 27 Kilometer langen Lücke der A33 zwischen Osnabrück und der A44 südlich von Paderborn geschlossen. 6,5 Kilometer neue Autobahn mit 23 Brücken baut der Landesbetrieb Straßenbau NRW. Der Bund finanziert die Maßnahme mit 86,3 Millionen Euro.

"Wir haben in den vergangenen zwei Jahren dafür gesorgt, dass der Bau dieses Streckenabschnitts der A33 nun endlich beginnen kann. Nicht nur der Bielefelder Raum wird durch diesen Lückenschluss gestärkt - diese Autobahn ist eine für ganz Deutschland wichtige Verkehrsader. Heute endet für die Bewohner der Region eine Unsicherheit, die Jahrzehnte lang angedauert hat", sagte Günter Kozlowski, Staatssekretär im Verkehrsministerium von Nordrhein-Westfalen.

Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz freute sich ebenfalls, dass es nach langer Zeit nun endlich los geht, und dankte der Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe in Bielefeld für ihre umfangreichen Planungsleistungen in den vergangenen Jahren: "Viele Kolleginnen und Kollegen hatten der A33-Staffelstab schon in der Hand und standen in den Startblöcken, um Gas zu geben. Jetzt können wir zusammen mit den beteiligten Firmen Tempo machen."

[Foto: Dr. Jürgen Rüttgers und Wolfgang Tiefensee]Der aktuelle Bauabschnitt geht von der A2 bei Bielefeld-Sennestadt bis zur B61 bei Bielefeld-Brackwede. 23 Brücken sind nötig, damit das Wege- und Gewässernetz in der Region nicht unterbrochen wird. Einige Wirtschaftswege werden neu verknüpft durch die Brücken. Während jetzt mit den Brückenbauarbeiten begonnen wird, folgt der eigentliche Straßenbau im kommenden Jahr. Die Brücken und Lärmschutzwände werden einheitlich gestaltet. Sie bekommen beispielsweise Verkleidungen aus dem für die Gegend typischen Kalkstein. 86 Hektar Fläche werden für die neue Autobahn benötigt. Zwölf Hektar sind bereits gekauft worden. Die restlichen Flächen können erst jetzt erworben werden, weil noch ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Münster ausstand. 30 Gebäude liegen im Verlauf der Trasse, 20 wurden bereits abgerissen und die Eigentümer entschädigt.

Der Lärmschutz besteht aus Wänden und Wällen. Betonfertigteile absorbieren den Lärm der Autobahn. Der Schall bricht sich an der geriffelten Oberfläche und wird nicht reflektiert, so dass der Lärm auf der Autobahn bleibt. Die Lärmschutzwände und -wälle sind an einigen Stellen elf Meter hoch.

Für den Eingriff in die Natur hat Straßen.NRW 185 Hektar an so genannten Ausgleichsflächen vorgesehen. Amphibiendurchlässe werden angelegt, Schutzwände für Fledermäuse und eine "Grünbrücke", über die Tiere die Autobahn überqueren können, sind wichtige Bestandteile der landschaftspflegerischen Kompensationsmaßnahmen.

Für den kompletten A33-Lückenschluss fehlen noch rund 20 Kilometer. Das sind die Abschnitte zwischen Bielefeld und Steinhagen sowie zwischen Halle und Borgholzhausen. Für den ersten Abschnitt liegt der Planfeststellungsbeschluss seit kurzem vor, Baubeginn könnte 2008 sein. Das ist abhängig von eventuellen Klagen. Für den zweiten Abschnitt bereitet die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe das Planfeststellungsverfahren vor. Das nötige Baurecht wird in zwei bis drei Jahren erwartet.

Pressekontakt: Bernhard Meier, Zentrale Kommunikation

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Projektbeschreibung: A33-Lückenschluss zwischen A2 und B61