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Presseinformation vom 05.02.2010

Nach dem Schnee kommen die Frostschäden

[Foto: Frostschaden]Gelsenkirchen (straßen.nrw). Mit dem tauenden Schnee treten die Schäden zutage, die der lang anhaltende Winter bislang auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen angerichtet hat. Für eine Bilanz der kompletten Schäden sei es noch zu früh, hieß es beim Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen in Gelsenkirchen. Dazu müsse der Winter erst vorbei sein und der Frost sich komplett aus dem Boden zurück gezogen haben. Man werde frühestens im Frühjahr wissen, wie hoch die Anzahl der Schäden und damit die Schadenshöhe seien und in welchem Umfang saniert werden muss.

Betroffen sind aber vor allem die Straßen, die bereits vor dem Winter Schadstellen aufgewiesen haben. Dazu zählen besonders die Landesstraßen. Aber es zeigt sich auch, dass einige Autobahnteilstücke gelitten haben. Teilweise haben die Straßen.NRW-Autobahnmeistereien Schilder mit Tempobeschränkungen aufstellen müssen, teilweise finden aber auch schon jetzt Flickarbeiten statt, um die Verkehrssicherheit aufrecht zu halten.

Frostschäden sind zu finden auf der

  • A1 zwischen Euskirchen und Wißkirchen, beide Fahrtrichtungen
  • A2 bei Recklinghausen-Ost in Richtung Oberhausen
  • A2 bei Dortmund-Nordwest in Richtung Hannover
  • A2 bei Bielefeld-Zentrum in Richtung Oberhausen
  • A2 bei Herford, beide Fahrtrichtungen
  • A4 zwischen Düren und Buir in Richtung Köln
  • A4 bei Overath in Richtung Olpe
  • A33 südlich von Paderborn, beide Fahrtrichtungen
  • A42 bei Castrop-Rauxel
  • A43 bei Haltern in Richtung Münster
  • A44 zwischen Büren und Lichtenau, beide Fahrtrichtungen
  • A52 bei Marl in Richtung Essen
  • A61 in der Anschlussstelle Rheinbach in Richtung Koblenz
  • A61 im Autobahnkreuz Wanlo in Richtung Venlo
  • A565 bei Bonn in Richtung Siegburg

Straßen.NRW geht davon aus, dass die Kosten zur Beseitigung der diesjährigen Frostschäden mindestens so hoch ausfallen werden wie im vergangenen Winter, der ebenfalls sehr hart war. Allein für die Durchführung von Sofortmaßnahmen wurden dabei mehr als zwei Millionen Euro verausgabt.

Frostschäden an Straßen entstehen, wenn Wasser durch eine defekte Oberfläche ins Innere der Straße eindringt und dort gefriert. Bei Frost vergrößert sich das Volumen des Wassers: die Risse vergrößern sich bis schließlich Teile der Oberfläche abgesprengt werden. Als Sofortmaßnahme wird häufig Kalt-Asphalt in die Löcher geschüttet. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine langfristige Lösung.

Pressekontakt: Bernd A. Löchter, Telefon 0209/3808-333

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